Über Sabine Seidler

Dr. Sabine Seidler, Obfrau von ProMÖLLTAL  entwickelt gemeinsam mit ihren Vorstandskollegen/innen,  Vereinsmitgliedern und externeren Kooperationspartner/innen Projekte im Bereich Bildung, Kultur, Wirtschaft und Tourismus.

 

Read More

 

Newsletter anmelden
  • White Facebook Icon

© 2023 by Going Places. Proudly created with Wix.com

Vernissage in My Space - Großkirchheim

Mit einer beeindruckenden Darstellung ihrer neuesten Werke eröffnete Anna Maria Kramm ihre Ausstellung im My Space Hause von Max Seibald in Großkirchheim.

Die kulturelle Zusammenarbeit, als Eröffnung eines neuen Kooperationspfades, beginnt dieses Jahr zum ersten Mal mit der Akademie der bildenden Künste in Wroclaw durch den künstlerischen Beitrag von Dr. Hab. Anna Maria Kramm in Form einer Sommerausstellung.

Anna M. Kramm wird in dieser Personalschau ihren umfangreichen Werkkatalog vorstellen und zum Thema Raum, Natur und Zivilisation eine groβformatige Bilderserie zeigen. Ihre malerisch subtilen Farbschichtungen unterliegen einer Verfahrungstechnik zwischen Applikation und Extraktion, einer Homogenisierung von Bildebenen auf der Leinwand, die nach ständigem Dialog zwischen inneren und äuβeren Räumen sucht.

My space, als Dreh - und Angelpunkt des kulturellen Austausches in der Nationalparkgemeinde Groβkirchheim, ermöglicht mit dieser Ausstellung den Zugang zur bildenden Kunst mit der Gelegenheit den Dialog in einem breiteren Umfeld weiter zu führen.

Mit der Neuadaptierung eines seit Jahrzehnten unbenützten Gebäudes eines Sattlereibetriebes realisierte Max Seibald ein 2013 entstandenes Architekturmodell mit dem Titel urbane Form und übersetzt dieses im Jahr 2017 in eine „gröβere Skulptur“. Sowohl die Anwendung als auch die Grundform dieser vorausgegangen architektonischen Überlegung entsprach dem real vorhandenen Altbestand. Das Paterre als fester, geschlossener Baukörper legt den Fokus auf den im Innenraum befindlichen Objekten und Bildern. Der Dachraum - schwebend leicht - fungiert als Lichtquelle und erweitert das Blickfeld über die bauliche Perimetrie hinaus in die umliegende Naturlandschaft.

Mit der Verwertung vorhandener Struktur, der Kontextualisierung eines historischen Umfeldes, der Verarbeitungstechnik von Materialien in eine schlichte Bauform bis ins Detail, war es möglich, sich einer schon seit Begründung des Bauhauses manifestierten Idee des Gesamtkunstwerkes anzunähern.

50 Ansichten